Sport-Signale

Schwere Beute

Letzte Woche war ich auf der Heimfahrt von einer Fotopirsch, als mir aus dem rechten Augenwinkel eine Bewegung auffiel. Ein Mäusebussard hatte neben der Strasse eine größere Beute geschlagen.

Ich habe mir also schnell einen Halteplatz gesucht und meine Kamera geschnappt. Meistens klappt es nicht, dann noch ein paar brauchbare Fotos zu machen. Auch diesmal haben die Bilder eher dokumentarischen Charakter. Aber ich fand sie interessant genug, um sie hier zu zeigen.

(c) Oliver Stör

Zunächst sieht man den Mäusebussard, wie er auf seiner Beute sitzt.

(c) Oliver Stör

Als er seinen Fang wegschleppt sehe ich erstmals, dass er einen großen gemacht hat – einen Feldhasen.

(c) Oliver Stör

Den er dann erstmal in Sicherheit bringt. Wenn man genau hinsieht, kann man die Beine des Hasen noch erkennen.

Ich kann nicht sagen, ob der Bussard den Hasen tatsächlich geschlagen, oder ihn lediglich gefunden hat.

Die besten Vogelbilder der letzten Woche (19/2012)

In der letzten Woche sind mir eine Reihe schöner Vogelbilder gelungen. Hier zeige ich eine Auswahl der besten dieser Bilder.

Mit dabei sind ein Fitis, eine Bachstelze, ein Rotmilan, ein Star und ein Haussperling.

Mauersegler im Dach

Vor ein paar Tagen ist wieder ein Mauerseglerpaar in mein Dach eingezogen. Damit brüten sie jetzt im dritten Jahr hintereinander an dieser Stelle. Insgesamt kann ich jeden Tag etwa ein bis zwei Dutzend Mauersegler beobachten. Unsere Reihenhauszeile sieht für sie anscheinend wie eine geschlossene Felswand aus.

Ich hatte etwas Glück bei meiner Beobachtung, denn ich war mit der Kamera im Garten um Freihand-Vogelflugaufnahmen zu üben. Dafür sind Mauersegler gut geeignet, denn wenn man die erwischt, kann man fast alles treffen. Mauersegler sind aufgrund ihrer Schnelligkeit und Beweglichkeit sehr schwierig ohne weitere technische Hilfsmittel wie Lichtschranken, oder ähnliches zu erwischen.

(c) Oliver Stör

Irgendwann habe ich dann bemerkt, wie sie im Tiefflug mit ihren markanten Rufen knapp über die Hausdächer dahinrasten. Das ist oft der Fall, wenn sie kurz vor dem Einflug in die Dachgaube stehen.

(c) Oliver Stör

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Schwere Verletzungen

Bei meinen Beobachtungen begegnen mir immer wieder Tiere, die schwere Verletzungen erlitten haben. Teilweise scheinen sie ganz gut zurechtzukommen, teilweise haben sie keine Überlebenschance.

(c) Oliver Stör

Erstes Beispiel ist ein Amselweibchen, die ich schon seit einigen Wochen immer wieder beobachte. Ihr fehlt das rechte Bein, aber bis jetzt kommt sie scheinbar einigermassen klar.

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Die besten Vogelbilder vom ersten Maiwochenende 2012

Das Wetter am letzten Wochenende war leider ziemlich bescheiden. Ich bin also nicht in die Natur rausgegangen um neue Beobachtungen und Bilder zu machen, sondern habe im heimischen Garten nach neuen Motiven gesucht.

(c) Oliver Stör

Ein Grünfink auf Nahrungssuche.

(c) Oliver Stör

Hier haben wir ein Girlitz-Paar, bei dem das Männchen das Weibchen füttert.

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Die Mauersegler sind zurück

Die Mauersegler kommen dieses Jahr etwas früher aus den Winterquartieren in Afrika zurück als üblich. In den letzten Tagen habe ich immer wieder Meldungen von Mauersegler-Sichtungen gelesen. Heute abend habe ich bei uns erstmals in diesem Jahr selbst ein gutes Dutzend Mauersegler über dem Haus gesehen.

In den letzten beiden Jahren hat jeweils ein Paar in meinem Dach gebrütet. Ich bin gespannt, ob es dieses Jahr wieder klappt.

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Das Foto stammt aus meinem Archiv.

Die besten Vogelbilder des dritten Aprilwochenendes 2012

Ich war am Wochenende wieder auf der Pirsch nach den Vögeln im heimischen Wald. Dabei sind mir im Nassen Tal (das ist ein Vogelschutzgebiet hier am Ort) die ersten Stockentenkücken des Jahres begegnet.

(c) Oliver Stör

Leider habe ich die Belichtungszeit etwas zu lang eingestellt, deshalb ist das Bild ein bisschen unscharf.

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Frühlingsanfang

Bei dem herrlichen Wetter am ersten Frühlingswochenende in diesem Jahr war ich natürlich wieder unterwegs, um nach Vögeln und sonstigem Getier in der Natur Ausschau zu halten.

Dabei sind mir diesmal Waldmäuse, Eichhörnchen und Damhirsche begegnet. Das Waldameisenvolk, dass mir vor vier Wochen erstmals aufgefallen ist, werkelt immer noch an seinem Bau.

Die interessantesten Vögel des Wochenendes waren mehrere Zilpzalpe (meine ersten in diesem Jahr), eine Gruppe von Kiebitzen und ein Weißstorch, der uber unserem Haus seine Kreise zog.

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Die restlichen Bilder auf der nächsten Seite.

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Kraniche auf Kurzrast

Am letzten Wochenende habe ich einen kurzen Abstecher in das NSG Mönchbruch, direkt vor der Haustür gemacht. Eigentlich hatte ich mit gar nichts besonderem gerechnet. Das Wetter war wieder mal trüb, der Himmel bedeckt, für Bilder also denkbar ungeeignet.

Aber dann wurde ich doch überrascht: Ein Trupp von etwa 30 Kranichen rastete dort, wo sonst das Damwild umherstreift und bereitete sich auf die Weiterreise vor. Mir waren vorher schon ein paar Formationen aufgefallen, anscheinend hatte eine größere Gruppe von Kranichen im NSG übernachtet.

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Wintergäste im hessischen Ried

An den letzten drei Wochenenden habe ich mich im hessischen Ried auf die Suche nach den hier überwinternden Gänsen aus der nordeuropäischen Tundra gemacht. Bei dem schönen Wetter vor einer Woche sind mir dabei viele weitere Vogelbeobachter begegnet, u.a. habe ich Frank Gröhl von Naturgucker kennen gelernt.

Gemeinsam haben wir auf einem Feld die Ankunft einer grossen Menge Tundrasaatgänse sowie Grau- und Blässgänse beobachtet. Ich habe die Menge auf 1500 bis 2000 Vögel geschätzt, Frank Gröhl hat sie anhand von Fotos später auf über 2100 gezählt.

Bei meinen verschiedenen Ausflügen sind mir einige Videoaufnahmen gelungen, die ich zu einem kleinen Film zusammengestellt habe.

Später konnten wir am Rhein noch Höckerschwäne, Stockenten, Reiherenten, Haubentaucher, Blässhühner und Graureiher beobachten. Eine Neuheit für mich waren 1,2 Zwergsäger (1 Männchen, 2 Weibchen), von denen ich leider keine gescheiten Aufnahmen machen konnte.

Im Anschluss noch ein paar der Gänsefotos.

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Erste Störche zurück in Groß-Gerau

Der Winter ist noch lange nicht vorbei, aber die ersten Störche hat es nicht mehr in ihren Winterquartieren gehalten. Sie sind anscheinend schon in den Kreis Groß-Gerau zurückgekehrt und haben begonnen, die Brutstätten wieder auf Vordermann zu bringen.

© Oliver Stör

Diese beiden konnte ich am vergangenen Sonntag bei den Ausbesserungsarbeiten beobachten. Ich bin nicht nahe genug herangekommen, um die Ringmarkierungen ablesen zu können.

Aktualisierung: Wie mir ein Leser mitgeteilt hat, ist das Storchenpaar den ganzen Winter hiergeblieben und nicht in den Süden gezogen. Das gibt ihnen jetzt einen Vorsprung beim Nestbau.

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Nilgans (Alopochen aegyptiacus)

(c) Oliver Stör

Dieses Nilgansküken habe ich im August 2011 im NSG Mönchbruch beobachtet und fotografiert. Das ist meines Wissens nach schon recht spät im Jahr und war möglicherweise die zweite Brut des Paares. Insgesamt konnte ich 6 Küken beobachten, zwei Wochen später habe ich dann nur noch 5 gesehen. Die Küken waren sehr zutraulich und haben sich mir bis auf zwei Meter genähert.

Die Nilgans stammt ursprünglich aus Ägypten und hat sich in den letzten Jahren, ausgehend von Gefangenschaftsflüchtlingen, in Mitteleuropa weit verbreitet. Hier im Rhein-Main-Gebiet kann man sie an vielen Flüssen, Teichen und Seen finden.

Rotkehlchen (Erithacus rubecula)

Nachdem sich den ganzen Sommer über keine Rotkehlchen in meinem Garten haben sehen lassen, ist mit dem Beginn des Herbst wieder eins aufgetaucht. Außerhalb der Brutzeit sind Rotkehlchen Einzelgänger, die ihr Revier sehr aggressiv gegen Artgenossen verteidigen.

Die Rotkehlchen, die man im Winter sieht, können durchaus andere Individuen sein, als die hier brütenden Tiere. Im Winter ziehen diese zum Mittelmeer und werden durch Nachrücker aus Nordeuropa ersetzt.

Diese Aufnahmen entstanden im NSG Mönchbruch und in meinem Garten. Die verwendete Technik ist die Digiskopie, wobei als Kamera eine Nikon P300 und als Spektiv ein Nikon ED50 zum Einsatz kamen.

Die Nachbearbeitung erfolgte auf meinem iPad 2 mit Hilfe der Software iMovie.

Kleiber (Sitta europaea)

(Sitta europaea)

(c) Oliver Stör

 

Diesen Kleiber habe ich im letzten Winter im Naturschutzgebiet Mönchbruch in Hessen fotografiert. In dieser Jahreszeit sinkt die Fluchtdistanz von Singvögeln teilweise ganz beträchtlich. Dieser Kleiber hatte sich in etwa drei Meter Entfernung von mir niedergelassen. Gleichzeitig war das in der Nähe eines Sees, eine Stelle, die recht belebt ist und an der die Tiere an Menschen gewöhnt sind.

Ich konnte deshalb eine Reihe gelungener Aufnahmen machen.